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geo-image.eu — das Produkt im Überblick

Diese Seite fasst Funktionsumfang, Bedienung, Barrierefreiheit, Sicherheit, Skalierbarkeit und Zukunftsfähigkeit von geo-image.eu zusammen — für Fachverantwortliche, die eine fundierte Bewertung vornehmen möchten.

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1Was die Anwendung ist

geo-image.eu ist eine mandantenfähige Karten- und Ortsdatenbank. Mitarbeiter oder Fachstellen tragen Orte mit Beschreibung, Bildern und Wanderrouten ein; die Inhalte erscheinen auf einer interaktiven Karte und in durchsuchbaren Listen. Jeder Mandant läuft unter eigener Domain, mit eigenem Erscheinungsbild und strikt getrennten Daten — eine einzige Installation bedient beliebig viele Behörden, Betriebe oder Organisationen. Typische Einsatzfälle sind Wander- und Radwegekataster, Verzeichnisse von Spielplätzen oder Sehenswürdigkeiten, Meldeportale für Bürgerhinweise mit Ortsbezug sowie Schutzgebiets- und Fachdatenkarten.

2Funktionsspektrum

Orte mit mehrsprachigen Bezeichnungen und automatischer Übersetzung, Bild-Upload mit Moderationsverfahren, GPX-Wanderrouten mit Höhenauswertung, eigene Geo-Ebenen (Punkte, Linien, Flächen — hochladbar oder direkt auf der Karte zeichenbar), Kategorien- und Merkmalsfilter, Umgebungs- und Volltextsuche. Sichtbarkeit privat, geteilt oder öffentlich; feingliedriges Teilen mit einzelnen Nutzern, anderen Mandanten oder als Freundschaftsnetz. Fünfstufiges Rollenmodell, Melde- und Ticketsystem, Statistiken, Nutzerverwaltung sowie optional ein Tarif- und Rechnungswesen. Zentrale Funktionen lassen sich pro Installation ein- und ausschalten, ohne den Quellcode zu berühren.

3Benutzererlebnis

Die Anwendung basiert auf aktueller Technik (Next.js 16, React 19), ist serverseitig gerendert und dadurch schnell und suchmaschinenfreundlich. Sie ist vollständig responsiv vom Smartphone bis zum großen Bildschirm und als installierbare App (PWA) ohne Umweg über einen App-Store nutzbar. Hell- und Dunkelmodus passen sich automatisch an. 28 Sprachen einschließlich kyrillischer und griechischer Schrift stehen zur Verfügung; ein automatischer Wächter verhindert, dass eine Sprache unvollständig ausgeliefert wird. Das Kartenmaterial kommt von einem eigenen Server, nicht von einem Fremdanbieter — ohne Nutzungsgebühren Dritter und ohne Datenweitergabe.

4Barrierefreiheit

geo-image.eu ist auf Barrierefreiheit systematisch vorbereitet: durchgängige Tastaturbedienung einschließlich Datei-Uploads und Kartensuche, ein Sprunglink zum Inhalt, eine vollwertige Listenansicht als Textalternative zur Karte, Bildbeschreibungen für Screenreader, ansagbare Fehlermeldungen, semantische Struktur, Kontraste auf AA-Niveau und sichtbare Fokusführung. Automatische Prüfregeln im Entwicklungsprozess sichern das Erreichte. Eine förmliche Prüfung durch eine externe Stelle nach BITV 2.0 / WCAG 2.1 AA ist für die Veröffentlichung möglicherweise ausschreibungsbedingt erforderlich. Prüfen Sie dazu die Anforderungsspezifikation des Ausschreibers und die Gesetzeslage des betreffenden Landes. Die technischen Voraussetzungen dafür sind geschaffen.

5Sicherheit

Der Quellcode enthält keine Analyse-, Tracking- oder Telemetriebausteine — überprüfbar, nicht nur zugesichert. Die Absicherung ist mehrschichtig: Die öffentlich erreichbaren Datenrollen haben auf keine Tabelle Zugriff; Funktionen mit erhöhten Rechten sind dem Server vorbehalten und prüfen intern Eigentümerschaft und Mandant. Hinzu kommen strikte Content-Security-Policy mit Nonce und HSTS, sichere Upload-Prüfung mit echter Bilddekodierung, Abwehr von XML-Entitätsangriffen bei GPX, Ratenbegrenzung mit fälschungsrobuster IP-Erkennung und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das Prüfprotokoll ist revisionssicher: Ein Datenbank-Trigger macht Einträge unveränderlich, die Herkunft wird erfasst, eine Aufbewahrungsfrist automatisch durchgesetzt. Mehrere dokumentierte Sicherheitsprüfungen liegen ohne kritischen Befund vor.

6Skalierbarkeit

Die Anwendung ist auf Wachstum ausgelegt und die kritischen Engpässe sind adressiert: serverseitige Kartengruppierung, die auch bei zehntausenden Orten die Datenmenge klein hält und Marker nicht lautlos verliert; eine nach Sprache aufgeteilte Sitemap für über die Grenzen einer einzigen Sitemap hinaus skalierende Suchmaschinen-Indexierung; ein Bildgrößen-Deckel, der den Plattenbedarf kalkulierbar hält (rund 5 GB bei 10.000 bebilderten Orten); eine Geodatenbank mit räumlichem Index und ausschnittsbasiertem Laden. Ein neuer Mandant ist ein Datensatz — keine zweite Installation, keine zweite Datenbank. Das hält den Betriebsaufwand pro Kunde niedrig.

7Zukunftsfähigkeit

geo-image.eu nutzt aktuelle Hauptversionen aller Kernbausteine und wird nachweislich gepflegt. Alle Pflichtbausteine sind quellcodeoffen und im eigenen Rechenzentrum betreibbar; die Referenzinstallation nutzt ausschließlich Dienste innerhalb der EU und kommt ohne kostenpflichtige Fremddienste aus. Die Daten liegen in einer Standard-Datenbank und in Standard-Dateiformaten — ein Export ist jederzeit möglich, ein Anbieter-Einschluss auf Datenebene besteht nicht. Für öffentliche Auftraggeber sieht die Lizenz zusätzlich Quellcodehinterlegung (Escrow) und EVB-IT-Vereinbarungen vor. Sicherung, Wiederherstellung, Serverumzug und eine standortunabhängige Überwachung sind dokumentiert und erprobt.

8Vor einer Einführung zu klären

Diese Punkte sind keine verdeckten Schwächen, sondern die ehrliche Liste dessen, was vor dem Produktivbetrieb zu prüfen oder vertraglich zu regeln ist: die proprietäre Lizenz (Konditionen, Quellcodezugang und Wartung vertraglich, Escrow/EVB-IT vorgesehen); Fortführung und Vertretung im Ernstfall (Übergabehandbuch liegt vor, Reaktionszeiten vertraglich); die je nach Ausschreibung und Landesrecht ggf. nachzuholende förmliche Barrierefreiheitsprüfung; die in der Anwendungsschicht durchgesetzte und durch Tests abgesicherte Mandantentrennung; die bewusst nicht umgesetzte garantierte Protokoll-Lückenlosigkeit bei Datenbankausfall; und die erforderliche Betriebskompetenz in Docker, PostgreSQL und Reverse-Proxy-Betrieb. Ein Anbieter, der seine Grenzen offenlegt, ist der belastbarere Partner.